Archiv für den Monat Mai 2013

Geisterritter-Cornelia Funke

Inhaltsangabe:https://i2.wp.com/www.buecher-magazin.de/files/cover/geisterritter.jpg

Jon Whitcroft hat es nicht leicht im Leben. Seine Mutter und ihr neuer Freund stecken ihn gegen seinen Willen in ein Internat in Salisbury. Strömender Regen, dunkle Gemäuer, enge Flure, fremde Leute und ein Zimmer, das er sich mit zwei Mitschülern teilen muss. Jon ahnt nicht, dass dies bald die kleinste Sorgen sein werden die er hat. Denn nach ein paar Nächten im Internat erscheinen aufeinmal 3 Geister unter seinem Fenster und starren ihn an. Zum Glück gibt es jemanden in der Stadt, der sich bestens mit Geistern auskennt…

Rezension:

Ich finde das Cornelia Funke eine der besten Autorinnen ist die es gibt! Nur leider trifft genau dieses Buch nicht so meinen Geschmack… Es ist eher für kleinere Kinder und die Bilder die da drin sind finde ich irgendwie ein bisschen komisch, also ich als 8. Jährige hätte davor Angst…. DIe „Story“ an sich finde ich ja ganz schön nur in der Umsetzung ist sie nicht so gut geworden… Es gibt 1000 andere Geistergeschichten, sodass das Buch (wie zurzeit irgendwie öfters) nicht so meine Erwartungen erfüllt hat… Naja, ok die sind manchmal auch etwas sehr hoch…

Informationen:

  • Gebundene Ausgabe: 252 Seiten
  • Verlag: Dressler (August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3791504797
  • ISBN-13: 978-3791504797
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 17 x 2,4 cm

Ich gebe dem Buch 1/5 Sterne *

Nicht Chicago, nicht hier-Kirsten Boie

Inhaltsangabe

In Nikhttps://i1.wp.com/www.111mn.de/images/public/activities/lesefoerderung/Boie-Chicago.jpglas‘ Klasse gibt es einen neuen Schüler namens Karl. Um diesen zu integrieren, soll Niklas mit ihm gemeinsam ein Referat vorbereiten. Als Karl ihn dann zum ersten Mal zuhause besucht, fehlt später eine CD von Niklas‘ Schwester Svenja. Noch geht Niklas von einem Missverständnis aus, aber als Karl ihm schließlich das CD-ROM Laufwerk von Niklas‘ Vater Thomas, das Niklas ihm ausgeliehen hat, nicht mehr zurückgibt und ihn mit Reizgas einsprüht, wird er misstrauisch gegenüber Karl. Außerdem wird er von Karl auf dem Fahrrad überfallen und mit einem Messer bedroht. Als Niklas seinen Eltern von einigen dieser Vorfälle erzählt, unterschätzen diese zunächst die Situation und verharmlosen sie. Auch seine Lehrerin Frau Römer hält zu Karl und meint, als Niklas sie um Rat fragt, man müsse Karl genug Zeit geben, sich zu integrieren. Als Thomas schließlich merkt, dass sein Laufwerk verschwunden ist und Niklas ihm die gesamte Geschichte erzählt, ruft er bei Karl an, der jedoch behauptet, Niklas habe ihm das Laufwerk verkauft. Thomas glaubt Karl mehr als seinem Sohn und kauft das Laufwerk zurück. Erst als Niklas Karl beschuldigt, sein Quix gestohlen zu haben und die Quixzentrale bei ihm anruft, um einen Brief zu überprüfen, der unter Niklas Adresse abgesendet worden ist und in dem es heißt, man wolle die von Niklas beantragte Sperrung des Geräts wieder aufheben, wird auch Thomas misstrauisch. Karl und sein Freund Rocky locken Niklas schließlich an einen abgelegenen See, wo sie sein Quix zertreten und Niklas schlagen. Nachdem Thomas mit Karls Vater über den Vorfall gesprochen hat, der jedoch wie sonst alles abstreitet und seinen Sohn verteidigt, beginnt Karl Niklas mit ununterbrochenen Anrufen zu terrorisieren und zu bedrohen. Da auch Niklas Eltern von den ständigen Anrufen genug haben, beschließen sie, Anzeige gegen Karl zu erstatten. Die Polizei lädt Karl, seine Eltern und seine Freunde vor, die jedoch durch übereinstimmende Aussagen ihre Geschichte zur Sache glaubhaft vermitteln können. Aus diesen Gründen rät die Polizei, die Anzeige zurückzuziehen. Dies lehnen Niklas Eltern aber ab. Im Epilog wird schließlich über die Ankunft des Briefes vom Gericht berichtet. Hiermit endet die Handlung und bleibt somit zum Ende hin offen.

Rezension:

Der Gesamtinhalt wird in zwei sich nach jedem Kapitel abwechselnden Zeitstufen wiedergegeben. Die eine spielt vor, die andere nach dem Verschwinden des Kaninchens. Diese Weise hat mich irgendwie genervt, weil ich immer durcheinander kam und meist nicht mehr wusste in welcher Zeit ich gerade lese. Ich finde das Buch ein bisschen zu „pädagogisch“ und finde, dass es eher für die Schule geeignet ist. Allgemein finde ich, hat es zu wenig Seiten und zu große Schrift… Ich hatte es an einem Tag durchgelesen. Die Story an sich ist jetzt nicht so prickelnd sondern meiner Meinung nach eher eine „pädagogisch wertvolle“ Geschichte… Naja, halt eher für den Deutschunterricht in der Grundschule geeignet… Die Alterseinschätzung des Herstellers ist jetzt auch nicht so gut gelungen, 12-14? Eher 8-10.

Informationen:

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342370683X
  • ISBN-13: 978-3423706834
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 14 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 1,2 cm

Ich gebe dem Buch 1/5 Sterne *

Spooky Lucy, mein Date im Jenseits-Tamsyn Murray

Inhaltsangabe:https://www.wittwer.de/upload/NON/spooky-lucy-mein-date-im-jenseits-33909-1.jpg

Das Leben auf einer Herrentoilette? Unvorstellbar! Doch für Lucy ist dieser Albtraum wahr geworden. Sie wurde nach einem Partybesuch auf einer öffentlichen Herrentoilette ermordet und verbringt ihr „Nachleben“ deshalb zwangsweise in dieser. Doch eines Tages bekommt sie Besuch von jemandem der sie komischerweise sehen kann, Jeremy, er verleiht Lucy wieder Freude am dasein.

Rezension:

Spooky Lucy ist eine schöne Geschichte, die wunderbar geschrieben ist. Es lohnt sich sie zu lesen! Doch gleichzeitig ist Spooky Lucy verzweifelt komisch und traurig zugleich. Warum? Wer hat schon den Lebenswunsch auf einer Herrentoilette zu spuken… Also ich nicht! Die Story an sich ist so schön ausgedacht… Als dann noch Bryan dazu kommt entwickelt sich der Trauerroman aufeinmal zu einer Liebesschnulze, welche als spannender Action Roman endet. An manchen Stellen hat Tamsyn Murray alles so real geschrieben, sodass man glauben könnte sie selber sei Lucy und das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit… Das Buch ist eines der (selten vorkommenden) Bücher, welches wirklich nie Langweilig ist. Wenn ich Abends anfing zu Lesen konnte ich garnicht mehr aufhören! Vieleicht kommt ja irgendwann mal ein 2. Teil raus wo es um Lucy´s „Nach-Nach-Leben“ geht oder so was… Ich glaube ich wäre die erste die sich das Buch besorgen würde… Die Figuren sind so beschrieben, dass man sich irgendwie gar kein Bild von ihnen im Kopf machen kann, das ist auch mal gut, denn dann kann man der Regiesseur von seinem eigenem Kopf-Film sein. Super! Also mein Film hat mir gefallen. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Informationen:

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423760257
  • ISBN-13: 978-3423760256
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
  • Originaltitel: My So-Called Afterlife
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,8 x 2,8 cm